Die Keramik aus Chiusa

Gegründet in 1833 auf Initiative des Architekten Michele Giordana aus Cuneo, transformiert die weiße Majolikenfabrik Chiusa in wenigen Jahren in ein wichtiges Zentrum für  Keramikbearbeitung, weil sie besonders auf die traditionelle Gewandtheit ihrer Einwohner zählen kann, schon berühmt in Frankreich wegen des widerstandsfähigen und gekannten Geschirrs aus Chiusa. Die Fabrik wird in 1836 an Giuseppe Barberis verkauft, der sie in 1866 an den Gebrüder Gabutti überlässt. In 1927 macht sie dann Teil aus von der S.A. Ceramica Piemontese.

Handdekoriert mit Schwammpfropfen, mit Druck oder mit Maske, werden die Manufakturwaren aus Chiusa in Italien und im Ausland vermarktet. Die Fabrik wird in 1984 geschlossen und macht somit ein Ende an einer langen handwerklichen und künstlerischen Tradition, welche den Namen von Chiusa weit über die regionalen Grenzen exportiert hat.