Die Missionare der Consolata

Nach der Schließung des hydrotherapeutischen Heilbads blieb die Kartause wieder verlassen, bis sie dann 1929 zum Ferienlager zukünftiger Missionare der Salesianer Schule von Penango Monferrato wurde.


1934 kamen endlich Missionspatres der Consolata, gegründet vom Seeligen Giuseppe Allamano, die die Gebäude mit Liebe und Ausdauer renovierten und die Kartause zu einem geistlichen Zentrum machten, das all denen geöffnet wird, die einige Tage in einem Klima von Ruhe und Einsamkeit verbringen möchten; es ist auch das Ferienhaus der Missionare und Sitz für wichtige, religiöse Zusammenkünfte.


Hier gibt es auch ein anschauliches, ethnisches Museum, das die Tätigkeit der Missionare der Consolata in den verschiedensten Ländern bezeugt.


Nach einem wechselhaften Dasein ist die Kartause von Pesio durch die Patres der Consolata wieder zu einem Schwerpunkt des christlichen Glaubens geworden und bestätigt damit das Motto der Kartäuser, ausgeschmückt mit einem vom Kreuz überragten Globus, das mahnt: "Das Kreuz steht fest, wohingegen sich die Welt dreht".