Der Schutz der Fauna

Der Schutz der Fauna hat zwei wichtige Tätigkeiten vorgesehen: der Schutz und die Wiedereinführung. Durch die Schutztätigkeit, gewährleistet durch einen Aufsichtsdienst der Parkwächter, haben sich die Gämsebewohner in weniger als zehn Jahren verzehnfacht. Parallel wurde ein Verfahren zur Wiedereinführung von ausgestorbenen Arten wegen der Jagd und der übertriebenen Ausnutzung von Weiden gestartet, wie Hirsche und Rehe die heutzutage wieder die wirklichen Bewohner von diesen Bergen sind.

Die erste Wiedereinführung findet in 1985 statt, dieser von den Rehen mit etwa dreißig Stück Vieh. Heutzutage kann man das Reh auf dem Gebiet bis in 1700 M. Höhe vorfinden.

Die zweite Wiedereinführung bringt auf den ligurischen Alpen eine Art wieder, welche schon seit einigen Jahrhunderten abwesend war, aber höchstwahrscheinlich in der Vergangenheit Hauptfigur von diesen Bergen war: der Hirsch. Andere Stück Vieh werden in 1991 in einer begrenzten Zone des Park, den "Zaun der Canavere" eingeführt, wo sie sich mit Erfolg reproduzieren. Heutzutage leben einige von diesen Tieren in Freiheit in der geschützten Zone.