Die biologische Vielfalt der ligurischen Alpen
Die ligurischen Alpen bilden das wichtigste Zentrum der Pflanzenvielfalt der Alpenkette: eine außergewöhnliche Realität bestimmt durch eine besondere geographische Position, zwischen Alpingipfeln und Mittelmeereinflüssen und wegen der Kombination von großen Klimageschehen, glaziale und interglaziale Phasen, welche auf den ligurischen Alpen Arten aus Nordeuropa, Sibirien und dem Mittelmeer gebracht haben. Das Ergebnis ist die Anwesenheit von einer sehr originellen Flora mit antiken und exklusiven Arten.
Die ligurischen Alpen sind das exklusive Verbreitungsgebiet von einigen Arten aus dem tertiären Erdzeitalter, wie die Phyteuma cordatum und Helianthemum Iunulatum. Auch sehr antike Arten sind anwesend wie der Ballota frutescens und Convolvulus sabatius und Glazialrelikten wie der Saxifraga cernua. Sehr berühmt ist der "Venusschuh", (Cypripedium calceolus), eine Orchidee der italienischen Flora, die in dem Pesio Tal ihren wichtigsten Ort in Anzahl des ganzen italienischen westlichen Alpinbogens findet. Auf den Felsen und auf den Kohlengeröllen findet man Silene campanula, Micromeria marginata, Phyteuma cordatum, Saxifraga cochlearis, Primula marginata, Thymelea dioica, Moehringia lebrunii, die sehr seltenen Euphorbia valliniana und Ligusticum ferulaceum, Iberis nana und noch viele andere mehr.
Auch auf den Felsen und auf den Kieselgeröllen (die Porphyriten) wachsen wichtige Arten, wie der Senecio persoonii und Potentilla valderia.










