Die Karthäuser

Natur und Spiritualität, eine wertvolle Verbindung seit jeher

Die Karthäuser sind seit 1173 auf dem Gebiet vorhanden, wenn der obere Teil des Tals dem Prior Uldrico der Karthäuserorden überlassen wird. Die Länder werden in Grangie verteilt, kleine Bauernhöfe, welche durch das Kloster kontrolliert wurden. Die Mönche bauten zuerst eine Correria, ein Haus für die Laienmitglieder des Klosters am linken Ufer des Pesio und dann fingen die Arbeiten für die Karthause auf der gegenüberliegenden Seite des Baches an, in einem Gebiet reich an Vegetation, zwischen dem Berg und dem Wasserlauf. Trotz der zugefügten Verbesserungen wurde die Arbeit von den Mönchen nicht immer durch die Einwohner des Tals geschätzt, weil sie sich von ihren Ländern in dem oberen Tal entwendet sahen, zuerst ausgenutzt für das Holzhacken, das Weiden, den Fischfang und das Ernten der Produkte aus dem Unterwald. Einen großen Teil der reichen Vegetation aber muss man der sorgfältigen Organisation der Länder und der Verwaltung der Wälder zuschreiben, welche wir heutzutage "tragbar" beschreiben können und durch die Mönche weiter gepflegt wurden.   

In 1802, mit der Ankunft von Napoleon, werden die religiösen Güter enteignet und viele Kunstwerke, die in dem Kloster aufbewahrt waren, zerstört oder verloren. Nachfolgend erlebt die Karthause eine zeitliche Periode von Ruhm und Ansehen als wassertherapeutisches Institut und beherbergt berühmte Persönlichkeiten. In 1934 wird es dann wieder ein religiöser Bau. Nach langen Restaurierungsarbeiten machen die Missionären della Consolata aus Turin ein geschätztes geistliches  Zentrum daraus.