Mombrisone
Auf dem Gipfel des Mombrisone Hügels befindet sich ein Jagdschloss in neuklassizitischem palladianischem Stil mit vier Treppen die mittels breiten Portalen im Innern des Gebäudes von oktagonalem Grundriss führen. Die Konstruktion, originell hinsichtlich der örtlichen Architektur, wurde auf Wunsch von dem Ordensträger Avena ausgeführt, der es in 1840 bauen ließ. In dieser Periode war die Familie Avena Besitzer der Karthause, welche ein hydrotherapeutisches Institut geworden war, des Glass und Kristall Fabrikmonopols und von zahlreichen Ländern und Ansiedlungen im Tal.
Das erste Stockwerk des Schlösschens enthielt einen Salon, drei Diensträume und eine innere Treppe zur ersten Terrasse hin, von wo man mittels einer Wendeltreppe aus geschmolzenem Eisen das zweite Stockwerk erreichte. Hier beleuchtete ein breites Dachfenster den zentralen runden Saal mit Gemälden von Capetini, welche Jagdszenen darstellen und Stuckwerke von Negrini. Ein großer Garten, geplant durch den berühmten Landschaftsarchitekten Giuseppe Ketmann, umgab die Villa.
Die Gemeinde, heutzutage Besitzer des Gebäudes, beschäftigt sich mit einem stufenweise Restaurierungsprojekt und Wiederverwendung der ganzen Zone.










