SS. Annunziata, San Rocco und Sant'Anna
Der Bau der Kirche der Heiligen Jungfrau geschieht als Ersatz für die bescheidene Kapelle Crociata Sottana und wurde im Jahre 1675 durch den entscheidenden Beitrag der Bevölkerung von Chiusa beendet. Weitere Arbeiten während des XVIII Jahrhunderts, gemäß Zeichnung von Gallo, veränderten die Kapelle in einer eindrucksvollen Kirche von einem feierlichen Aspekt, mit dem Bau des Glockenturms, des Chorgewölbes, des Altars, der Katakomben unter dem Chor und einer Sakristei. Ab dem neunzehnten Jahrhundert enthält die Kirche wichtige Kunstwerke. Zu erwähnen sind die vier Fresken des Gewölbes von Alfonso Morgari, die fünf Bilder des Chors durch Morgari gezeichnet und die Gemälden von Marchisio und die zwei großen ?-lbildern des Presbyteriums von Andrea Vinai und Morgari.
Die Kapelle von S. Rocco, gebaut zwischen den Jahren 1622 und 1686, ist ein typisches Beispiel von Piemont Barock; sie bewahrt einen Alter aus schwarzem Marmor von Franosa auf, sowie auch zwei Leinwandgemälden von Sebastiano Tarocco und sieben große Bilder welche die Leidensgeschichte Christus darstellen. Am 15. August ehrt die Bevölkerung San Rocco mit einer großen Prozession und einem Fest, welches ab der Kapelle das ganze Stadtzentrum einschließt.
Etwas außerhalb des Wohnortes Chiusa, kann man die Kirche von Sankt Anna besichtigen, eine Konstruktion von viereckigem Grundriss, die einen sehr interessanten Altar aufbewahrt mit einem Zyklus, der das Leben der H. Anna gewidmet ist.










